Was ist die Menière-Krankheit?

Die Menière-Krankheit ist eine langfristige Erkrankung des Innenohrs, die Schwindelanfälle zusammen mit Veränderungen des Hörens im betroffenen Ohr verursacht. Meist beginnt sie in einem Ohr. Bei manchen Menschen tritt sie später auch in beiden Ohren auf.

Der typische Anfall

Ein Menière-Anfall umfasst oft:

Viele Menschen bemerken vor einem Anfall Warnzeichen, etwa dass sich das Ohr voll anfühlt oder der Tinnitus lauter wird. Nach einem Anfall können Müdigkeit und Unsicherheit beim Gehen einen Tag oder länger anhalten.

Die Anfälle kommen und gehen. Manchmal liegen Wochen oder Monate dazwischen, dann kommt eine Häufung.

Was die Ursache ist

Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt. Sie hängt mit einem Flüssigkeitsstau im Innenohr zusammen, dem sogenannten endolymphatischen Hydrops, aber das allein erklärt nicht jeden Fall.

Wie sie festgestellt wird

Die Diagnose stellt eine HNO-Fachärztin oder ein HNO-Facharzt, oft zusammen mit einer Audiologie. Sie beruht auf deiner Vorgeschichte mit Anfällen und auf Hörtests, etwa einem Audiogramm, die Veränderungen des Hörens im Lauf der Zeit zeigen. Weitere Untersuchungen können eingesetzt werden, um andere Ursachen auszuschließen.

Wie sie behandelt wird

Die Möglichkeiten legst du gemeinsam mit deiner HNO-Praxis fest. Sie können Folgendes umfassen:

Menière in VertigoMe

Wann du schnell Hilfe holen solltest

Ein plötzlicher Hörverlust auf einem Ohr, mit oder ohne Schwindel, sollte noch am selben Tag von einer Ärztin, einem Arzt oder einem Notdienst untersucht werden. Eine frühe Behandlung kann wichtig sein.

Das sind nur allgemeine Informationen. Sie können dir nicht sagen, was deine Beschwerden verursacht. Bitte sprich über deine eigene Situation mit deiner Hausarztpraxis, HNO-Praxis, Neurologie oder Audiologie.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken. VertigoMe ist kein Medizinprodukt und dient nicht der Diagnose oder Behandlung von Schwindel. Bespreche Behandlungsentscheidungen immer mit einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt.

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